Beim Tag des Gartens reicht es nicht, sich eine bestimmte Zahl im Kalender zu merken. Der Termin wird nach dem Wochentag bestimmt und verschiebt sich deshalb jedes Jahr ein wenig. Die Regel dahinter ist jedoch unkompliziert: Der Tag des Gartens ist immer am zweiten Sonntag im Juni.
Wann ist der nächste Tag des Gartens?
Wann der zweite Sonntag im Juni auf ein konkretes Datum fällt, kannst du mit dem Rechner direkt auf dieser Seite herausfinden. Er bestimmt anhand des aktuellen Datums automatisch den nächsten Termin.
Du siehst dabei nicht nur das genaue Datum und den Wochentag. Der Rechner zeigt außerdem an, wie viele Tage noch bis zum nächsten Tag des Gartens vergehen.
Wann ist Tag des Gartens?
Automatische TerminberechnungDer nächste Tag des Gartens findet statt am:
An welchem Datum ist der Tag des Gartens jedes Jahr?
Für den Tag des Gartens gibt es kein unveränderliches Datum wie etwa den 1. Mai oder den 3. Oktober. Maßgeblich ist stattdessen die Stellung des Sonntags innerhalb des Juni.
Der erste Sonntag des Monats liegt zwangsläufig zwischen dem 1. und 7. Juni. Sieben Tage später folgt der zweite Sonntag. Damit lässt sich auch der mögliche Zeitraum eindeutig eingrenzen: Der Tag des Gartens kann frühestens am 8. Juni und spätestens am 14. Juni stattfinden.
In den kommenden Jahren ergeben sich beispielsweise diese Termine:
- 2027: Sonntag, 13. Juni
- 2028: Sonntag, 11. Juni
- 2029: Sonntag, 10. Juni
- 2030: Sonntag, 9. Juni
- 2031: Sonntag, 8. Juni
Danach verschiebt sich die Folge erneut entsprechend der jeweiligen Kalenderjahre. Schaltjahre können dabei ebenfalls beeinflussen, auf welche Wochentage einzelne Kalenderdaten fallen.
Wie lässt sich der Termin selbst berechnen?
Falls du keinen Kalender zur Hand hast, lässt sich das Prinzip leicht nachvollziehen. Du musst lediglich wissen, auf welchen Wochentag der 1. Juni des betreffenden Jahres fällt.
Von dort suchst du den ersten Sonntag im Monat. Der darauffolgende Sonntag ist bereits der gesuchte Termin.
Ein einfaches Beispiel
Angenommen, der 1. Juni fällt auf einen Dienstag. Der erste Sonntag des Monats ist dann der 6. Juni. Eine Woche später folgt der 13. Juni. In diesem Beispiel wäre der 13. Juni der Tag des Gartens.
Beginnt der Monat dagegen an einem Sonntag, ist bereits der 1. Juni der erste Sonntag. Der zweite Sonntag und damit der Aktionstag wäre dann der 8. Juni.
Warum findet der Tag des Gartens gerade im Juni statt?
Der Juni gehört in vielen Gärten zu den abwechslungsreichsten Monaten des Jahres. Die Wachstumsphase ist in vollem Gang, viele Zierpflanzen stehen in Blüte und bei einigen Nutzpflanzen beginnt bereits die Ernte.
Gleichzeitig ist gut sichtbar, wie unterschiedlich sich ein Garten entwickeln kann. Manche Bereiche benötigen regelmäßige Bewässerung, an anderen Stellen müssen Pflanzen gestützt, zurückgeschnitten oder ausgelichtet werden. Auch Tiere sind jetzt besonders aktiv.
Der Termin liegt dadurch mitten in einer Phase, in der sich zahlreiche Aspekte des Gärtnerns gleichzeitig beobachten lassen.
Ein Sonntag bietet sich für Veranstaltungen an
Auch der feste Wochentag hat einen praktischen Vorteil. Ein Sonntag erleichtert es Vereinen und Kleingartenanlagen, Veranstaltungen für Besucher zu organisieren.
Je nach Ort können rund um den Aktionstag beispielsweise Gartenführungen, Informationsangebote, Vereinsfeste oder offene Kleingartenanlagen stattfinden.
Was macht einen Garten eigentlich wertvoll?
Beim Begriff Garten denken viele zunächst an Beete, Rasen und Blumen. Seine Funktion kann aber weit darüber hinausgehen.
Ein Garten kann ein privater Rückzugsort sein, Raum für den Anbau von Lebensmitteln bieten und gleichzeitig Teil eines größeren ökologischen Systems sein. Welche dieser Funktionen besonders ausgeprägt ist, hängt stark von der jeweiligen Gestaltung ab.
Erholung und Aufenthalt
Ein Garten ermöglicht Zeit im Freien, ohne dass dafür eine längere Fahrt notwendig ist. Schon kleine Flächen können als Sitzplatz, Rückzugsort oder Treffpunkt genutzt werden.
Dabei spielt nicht unbedingt die Größe die entscheidende Rolle. Auch ein überschaubarer Garten kann einen deutlichen Kontrast zum Alltag in geschlossenen Räumen schaffen.
Lebensmittel aus eigener Ernte
Ob Tomaten, Bohnen, Beeren oder Kräuter: Nutzpflanzen gehören für viele Menschen zum Gärtnern dazu.
Dabei muss das Ziel nicht in einer möglichst umfassenden Selbstversorgung liegen. Schon einzelne Kulturen zeigen sehr anschaulich, welche Bedingungen eine Pflanze benötigt und wie lange der Weg von der Aussaat bis zur Ernte tatsächlich ist.
Lebensraum für Tiere
Ein abwechslungsreich gestalteter Garten kann auch für Tiere interessant sein. Voraussetzung dafür sind passende Nahrungsquellen und Strukturen.
Blüten können beispielsweise Pollen und Nektar liefern. Sträucher bieten Schutz, kleine Wasserstellen ermöglichen Tieren das Trinken und bestimmte Pflanzen dienen Raupen oder anderen Insekten als Nahrung.
Ein hoher ökologischer Wert entsteht allerdings nicht automatisch dadurch, dass eine Fläche als Garten genutzt wird. Die konkrete Gestaltung ist entscheidend.
Alles über den Tag des Gartens
Der Tag des Gartens ist eng mit dem deutschen Kleingartenwesen verbunden. Hinter dem Termin steht die Idee, Gartenflächen stärker in den öffentlichen Blick zu rücken und auf ihre verschiedenen Funktionen aufmerksam zu machen.
Dazu gehören Erholung und Freizeit ebenso wie soziale Begegnung, Lebensmittelanbau und die mögliche Bedeutung von Gärten für Tiere und Pflanzen.
Wann wurde der Tag des Gartens eingeführt?
Der Tag des Gartens wird in Deutschland seit 1984 begangen. Damit besteht der Aktionstag bereits seit mehreren Jahrzehnten.
Seine Terminregel wurde dabei beibehalten: Gefeiert wird jeweils am zweiten Sonntag im Juni.
Woher stammt der Aktionstag?
Seinen Ursprung hat der Tag im organisierten Kleingartenwesen. Die Initiative ging vom damaligen Bundesverband Deutscher Gartenfreunde aus. Der heutige Dachverband trägt den Namen Bundesverband der Kleingartenvereine Deutschlands.
Im Zentrum stand von Anfang an die Idee, die gesellschaftliche Bedeutung von Kleingärten stärker sichtbar zu machen.
Welche Ziele verfolgt der Tag des Gartens?
Der Aktionstag soll Aufmerksamkeit für Gärten und insbesondere für Kleingartenanlagen schaffen. Dabei geht es nicht lediglich um Gartenpflege oder Gestaltung.
Gärten können unterschiedliche Aufgaben miteinander verbinden. Sie bieten Menschen einen Ort zur Erholung, ermöglichen den Anbau eigener Lebensmittel und können gemeinschaftliche Begegnungsräume schaffen.
Hinzu kommen ökologische Aspekte. Unversiegelte Flächen können beispielsweise Niederschlagswasser aufnehmen. Pflanzen spenden Schatten und unterschiedliche Vegetationsstrukturen können zahlreichen Tierarten Lebensraum bieten.
Was haben Kleingärten damit zu tun?
Kleingartenanlagen besitzen eine besondere Struktur. Die einzelnen Parzellen werden individuell genutzt, sind aber gleichzeitig Teil einer gemeinschaftlich organisierten Anlage.
Dadurch treffen private Gartennutzung und Vereinsleben unmittelbar aufeinander. Gartenwissen wird ausgetauscht, Gemeinschaftsflächen werden gepflegt und in vielen Anlagen entstehen Kontakte zwischen Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Hintergründe.
Vor allem für Menschen ohne eigenes Grundstück kann ein Kleingarten außerdem eine Möglichkeit sein, dennoch eine eigene Gartenfläche zu bewirtschaften.
Warum sind Grünflächen in Städten wichtig?
Städtische Flächen stehen unter hohem Nutzungsdruck. Wohnungen, Straßen, Gewerbe und andere Infrastruktur benötigen Platz. Grünflächen erfüllen in diesem Umfeld eine andere Funktion als versiegelte Bereiche.
Vegetation kann Schatten erzeugen und Wasser aufnehmen. Gleichzeitig entstehen Lebensräume für Tiere und Orte, an denen Menschen Zeit im Freien verbringen können.
Kleingartenanlagen sind eine von mehreren Formen solcher städtischen Grünflächen.
Welche Bedeutung hat Pflanzenvielfalt?
Viele verschiedene Pflanzenarten können dazu beitragen, dass über einen längeren Zeitraum Nahrung für Insekten vorhanden ist. Besonders hilfreich sind unterschiedliche Blühzeiten.
Wenn im Frühjahr, Sommer und Herbst verschiedene Pflanzen blühen, entsteht eine längere Versorgung als bei einer Fläche, die nur wenige Wochen im Jahr Nahrung bietet.
Dabei lohnt sich auch ein Blick auf heimische Arten, da manche Tiere eng an bestimmte Pflanzen angepasst sind.
Muss ein naturnaher Garten unordentlich sein?
Nein. Naturnähe bedeutet nicht zwangsläufig, sämtliche Gartenpflege einzustellen.
Ein strukturierter Garten kann durchaus Bereiche enthalten, in denen Tiere Rückzugsmöglichkeiten finden. Ein kleiner Totholzbereich, stehen gelassene Pflanzenstängel oder eine gemischte Hecke lassen sich gezielt in die Gartengestaltung integrieren.
Entscheidend ist weniger ein bestimmter Stil als die Frage, ob unterschiedliche Lebensräume vorhanden sind.
Kann man den Tag des Gartens auch ohne eigenen Garten nutzen?
Ja. Ein eigener Garten ist keine Voraussetzung, um sich mit dem Thema zu beschäftigen.
Du kannst beispielsweise eine öffentliche Grünanlage besuchen, dich über Gemeinschaftsgärten informieren oder bei einer örtlichen Kleingartenanlage nach Veranstaltungen schauen.
Auch Balkon und Terrasse bieten Möglichkeiten zum Gärtnern. Kräuter, Salate, Erdbeeren und viele Blühpflanzen benötigen nicht zwingend ein klassisches Beet.
Was können Anfänger an diesem Tag ausprobieren?
Wenn du bislang wenig Gartenerfahrung hast, lohnt es sich, klein anzufangen. Statt eine große Fläche auf einmal umzugestalten, kannst du zunächst ein überschaubares Projekt wählen.
Ein Kräuterkasten, einige Gemüsepflanzen oder ein kleines Beet mit verschiedenen Blühpflanzen reichen bereits aus, um erste Erfahrungen zu sammeln.
Besonders hilfreich ist es, den Standort vorher zu beobachten. Wie viele Stunden Sonne gibt es? Wie schnell trocknet die Erde aus? Diese Fragen sind häufig wichtiger als die Wahl einer möglichst außergewöhnlichen Pflanze.
Was ist der Unterschied zum Tag der offenen Gartentür?
Der Tag des Gartens und ein Tag der offenen Gartentür sind nicht automatisch dasselbe.
Beim Tag des Gartens handelt es sich um einen Aktionstag mit einer festgelegten Terminregel: zweiter Sonntag im Juni.
Offene Gartentage oder Veranstaltungen unter Bezeichnungen wie „Offene Gartenpforte“ werden dagegen regional organisiert. Ihre Termine hängen vom jeweiligen Veranstalter ab.
Ist der Tag des Gartens ein offizieller Feiertag?
Nein. Der Tag des Gartens ist kein gesetzlicher Feiertag.
Dass er stets an einem Sonntag stattfindet, ergibt sich allein aus der Terminregel. Daraus entsteht kein zusätzlicher arbeitsfreier Feiertag.
Den eigenen Garten einmal anders betrachten
Der Tag des Gartens kann ein guter Anlass sein, nicht sofort zur Gartenschere oder zum Rasenmäher zu greifen. Stattdessen lohnt sich eine kurze Bestandsaufnahme.
Welche Pflanzen haben sich gut entwickelt? Wo halten sich besonders viele Insekten auf? Welche Stellen trocknen schnell aus? Gibt es Bereiche, die kaum genutzt werden?
Solche Beobachtungen können dabei helfen, spätere Entscheidungen gezielter zu treffen. Vielleicht wird deutlich, dass ein zusätzlicher Baum sinnvoller wäre als ein weiteres Beet. Oder du bemerkst, dass bestimmte Pflanzen am vorhandenen Standort nicht gut zurechtkommen.
Gärtnern besteht schließlich nicht nur aus Arbeit. Ein großer Teil davon ist Beobachten, Ausprobieren und aus den Ergebnissen lernen.





